Warum sich die Boni nur auf den ersten Blick ähneln
Fast jedes Spiel der Gates-of-Olympus-Reihe öffnet Freispiele über Scatter und überträgt Multiplikatoren in einen gemeinsamen Zähler. Doch die Zahl der Startdrehungen, die Verlängerungsbedingung und die Zusatzfunktionen unterscheiden sich. Wer sich nur den Satz „vier Scatter bringen den Bonus“ merkt, übersieht leicht die Besonderheiten von Fortune of Olympus und Super Scatter.
Klassisches Schema: das Original und die 1000-Version
In Gates of Olympus starten vier oder mehr Scatter 15 Freispiele. Auf einem Gewinnspin werden die Werte der geflügelten Multiplikatoren addiert und füllen den gemeinsamen Zähler auf. Er bleibt bis zum Ende der Funktion erhalten und wird auf die nächsten passenden Gewinne angewendet.
Gates of Olympus 1000 wiederholt diese Struktur, erweitert aber den Multiplikatorbereich von 500x auf 1000x. Drei oder mehr Scatter innerhalb des Bonus fügen fünf weitere Drehungen hinzu. Eine Verlängerung setzt den bereits aufgebauten Wert nicht zurück.
Xmas 1000: vertrauter Zähler und spezielle Walzen
Xmas 1000 beginnt den Bonus ebenfalls mit 15 Freispielen nach vier Scatter. Drei Scatter innerhalb der Funktion bringen weitere fünf Drehungen. Multiplikatoren bis zu 1000x speisen den gemeinsamen Zähler auf Gewinnspins.
Der Unterschied dieser Version liegt in den speziellen Walzen während der Freispiele. Das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: Ein hoher Zähler ist nur dann nützlich, wenn in den folgenden Drehungen zahlende Gruppen entstehen.
Super Scatter: Belohnung vor dem eigentlichen Bonusstart
In Gates of Olympus Super Scatter lösen vier reguläre Scatter 15 Freispiele aus. Zusätzliche spezielle Scatter können dabei eine feste Belohnung von 100x, 500x, 5000x oder 50 000x bringen.
Dieser Betrag bezieht sich auf den Eintrittsmoment. Nach dem Start läuft der Bonus nach dem bekannten Muster: Multiplikatoren von 2x–500x auf Gewinnspins füllen den gemeinsamen Zähler auf, und ein Retrigger kann zusätzliche Spins hinzufügen. Deshalb muss man die feste Super-Scatter-Belohnung und das Ergebnis der folgenden Freispiele getrennt betrachten.
Fortune of Olympus: Die Scatter-Zahl verändert den Start
Fortune of Olympus nutzt einen flexibleren Einstieg. Vier bis sieben Scatter gewähren 15 bis 30 Freispiele. Hier beeinflusst die Anzahl der Symbole nicht nur die Auslösung, sondern auch die Länge der Startrunde.
Jeder Multiplikator, der während der Funktion erscheint, wird dem wachsenden Gesamtwert hinzugefügt und gilt für die folgenden Gewinne. Das ist besonders wichtig bei einem langen Einstieg: Mehr Startdrehungen bedeuten mehr Chancen, den Zähler einzusetzen, garantieren aber keine passenden Cluster.
Warum ein früher Multiplikator wertvoller ist als ein später
Angenommen, der Zähler steigt auf dem zweiten Freispin auf 40x. Vor ihm liegen noch viele Versuche, einen Gewinn zu sammeln. Tauchen dieselben 40x erst auf der letzten Drehung auf, bleibt weniger Zeit für die Anwendung. Der Wert ist identisch, aber seine Position in der Runde unterscheidet sich.
Ein Retrigger verstärkt diesen Effekt: Zusätzliche fünf Spins verlängern die Lebensdauer des bereits aufgebauten Zählers. Dennoch sollte man eine Verlängerung nicht als Gewinngarantie sehen - ohne zahlende Gruppen bleibt der Multiplikator zwar optisch groß, aber wirkungslos.
Übersichtstabelle
| Version | Start | Besonderheit |
|---|---|---|
| Original | 15 bei 4+ Scatter | Multiplikatoren bis 500x |
| 1000 | 15 bei 4+ Scatter | Bis 1000x, +5 bei 3 Scatter |
| Xmas 1000 | 15 bei 4+ Scatter | Spezielle Walzen |
| Super Scatter | 15 bei 4+ Scatter | Feste Belohnung beim Eintritt |
| Fortune | 15–30 bei 4–7 Scatter | Die Länge hängt von der Scatter-Zahl ab |
Die gemeinsame Idee der Reihe ist, einen Multiplikator aufzubauen und ihn rechtzeitig auf Gewinne anzuwenden. Die Unterschiede liegen im Einstiegspunkt, im Koeffizientenbereich und in der Anzahl der verfügbaren Drehungen.